← Back to results
Page 27 · DO #1265 · 53_Arber_Box4FF1r
- Collection
-
Agnes Robertson Arber (1879–1960) papers
- Item/Folder
-
Articles and notes for articles -- Ar [1], 2–5, 7–19, 1927–1958
- Digital Object
-
DO #1265,
page 27
- Collection-level dates
- 1886–1985
Page transcription
men werden.Mit der riesigen Bibliothek Trews kam auch der Gesnersche
Nachlass nach seinem Tod an die Universität Altorf und nach deren
Aufhebung durch ein königliches Dekret im Jahr 1818 an die Universitätsbibliothek von Erlangen, die ihn heute noch besitzt.
Bibliographie: Über C.Gesner und sein Werk ist grundlegend noch heute die von Schmiedel verfasste, lateinisch geschriebene Biographie im ersten Band der von ihm herausgegebenen Opera Botanica C.Gesneri, 1759. In dieser Arbeit sind auch alle früheren, zum Teil verloren gegangenen biographischen Versuche berücksichtigt worden. - J.Hannart: C.Gesner, ein Beitrag zur Geschichte des wissenschaftlichen Strebens und der Glaubensverbesserung im 16.Jahrhundert, Winterthur, 1824. - Willi Ley: Konrad Gesner, Leben und Werk (Münchener Beiträge zur Geschichte und Literatur der Naturwissenschaften und Medizin, Heft 15/16), 1929. - J.Mahlis Artikel über C.Gesner in der Allg.deutschen Biographie (Bd.9, S.107 ff) u.a.m.
Gesner als Botaniker: A.v.Haller: Bibliotheca botanica, Nürnberg 1772, p.282-292. - Kurt Sprengel: Geschichte der Botanik, Leipzig, 1817. - P.Th.Bruhin: Älteste Flora der Schweiz aus den Werken C.Gesners und seiner Zeitgenossen (Verh.der st.gallischen naturwissenschaftlichen Gesellschaft, 1864/65). - E.Meyer: Geschichte der Botanik, Königsgeserg, 1836. - H.Christ: Zur Geschichte des alten Gartens (Basler Zeitschrift für Geschichte und Altertumskunde, Bd.XVI), 1917.
Über Gesners botanischen Nachlass sind grundlegend, neben den allgemeinen Bemerkungen über Gesner als Botaniker, die Aufsätze von C.Schmiedel und Trew in den Opera botanica C.Gesneri. - Über die Neu-Entdeckung des inzwischen verloren geglaubten Nachlasses vergl. D.Milt in Neue Zürcher Zeitung, 1929, Nr.1029.
Über Gesners Illustrationen vergleiche man P.Leemann-van Eck: Der Buchschmuck in C.Gesners naturgeschichtlichen Werken (Schweizer Sammler und Familienforscher, Jhrgg.8, Bern, 1924; als erweiterter Sonderdruck herausgegeben von P.Haupt, Bern, 1930); diese Arbeit macht die früheren einschlägigen Arbeiten überflüssig.
Zur Geschichte der sogenannten Naturselbstdrucke vergleiche man A.Tiberghien: Phytotypie et Phytotypes. Notice sommaire, bibliographique et historique sur l'impression des plantes à l'aide des plantes elles-mêmes. (Bull.Soc.Royale de Bot.de Belgique, t.64, fasc.1; (1931), 81-91.
Heute besitzt die Zentralbibliothek Zürich diesen gesamten noch vorhandenen botanischen Nachlass C.Gesners in Form von Photographien (Band 1) und Photocopien (Band 2). Der Geschichte der schweizerischen Naturwissenschaft wurde durch die Leitung dieser Bibliothek durch dieses erhebliche Kosten verursachende Unternehmen ein sehr grosser Dienst erwiesen.